Pädagogik

 

 

 

Unsere Vision ist es, daß aus den uns anvertrauten Kindern selbstbewusste, selbständige, einfühlsame und engagierte sowie auch gesunde Schulkinder werden.

Grundlage unserer Pädagogik ist der situationsorientierte Ansatz. Nach den Erkenntnissen des dänischen Familientherapeuten Jesper Juul lernen Kinder am besten durch Nachahmung, indem sie selbstständig beobachten und ausprobieren können.

Allzu häufige Erklärungen oder gar Ermahnungen können hingegen das Selbstbild des Kindes beschädigen. So wollen wir erreichen, dass sich jedes Kind individuell entwickeln kann und Kompetenzen in allen Bereichen des täglichen Lebens erwirbt. Wir wollen die frühkindliche Bildung so positiv, nachhaltig und umfassend gestalten wie nur möglich.

Ebenso orientieren wir uns an der Pädagogik von Maria Montessori. Ihr Bild vom Kind, ihre Grundsätze und ihre Materialien fließen ebenfalls in unsere tägliche Arbeit mit den Kindern ein. Die Einübung eines respektvollen Umgangs miteinander und „die Hilfe es selbst zu tun“ (Maria Montessori) sollen die Eigenständigkeit der Kinder entwickeln, aber auch das Miteinander einüben und damit der Vorbereitung aufs Leben dienen.

Eine weitere wichtige Orientierung in unserer täglichen pädagogischen Arbeit sind für uns die Themenfelder Diversity und Gender. In Deutschland und insbesondere in Berlin lebt ein hoher Anteil von Menschen verschiedenster Nationalitäten, Ethnien und Kulturen, die Teil der Gesellschaft sind, in der wir leben. Sozialer Hintergrund, Religion,  Alter, Geschlecht, sexuelle Orientierung und körperliche Verfasstheit unterscheiden sich individuell.

Damit sich unser gesellschaftliches Zusammenleben auch in Zukunft friedlich und fruchtbar gestaltet, ist es von hoher Bedeutung, Unterschiede nicht als etwas Negatives wahrzunehmen, sondern durch eine begrüßende und akzeptierende Haltung Abgrenzungsmentalitäten bei den Kleinsten gar nicht erst entstehen zu lassen. Mit unserer Pädagogik möchten wir das vorbehaltlose Entdecken von Gemeinsamkeiten und Unterschieden als eine Grundeinstellung bei den Kindern aufbauen. Eine starke Ich-Identität ist dabei die Voraussetzung für Empathie angesichts von Unterschieden, für kritisches Erkennen von Vorurteilen und für den Einsatz gegen Ungerechtigkeit in Bezug auf sich selbst und auf andere. In unseren Kitas möchten wir dieses Ziel für jedes Kind mit seinen individuellen physischen und psychischen Möglichkeiten mit Hilfe des Prinzips der Inklusion erreichen.  Inklusion bedeutet, davon auszugehen, dass alle Menschen unterschiedlich sind und dass jede Person mit ihren Fähigkeiten mitgestalten und mitbestimmen darf. Für uns gilt, dass jedes Kind in seiner gegebenen Verfasstheit gleichberechtigtes Mitglied der Kita-Gemeinschaft ist.