Jüngere und Ältere

  • Umgang mit den Jüngsten

Bei Kiddies werden Kinder ab dem Alter von neun Monaten liebevoll betreut und individuell gefördert. Uns ist dabei bewusst, dass die Betreuung der Kinder in diesem Alter ein hohes Maß an Verantwortung verlangt. Darum bieten wir den Kindern in den ersten drei Lebensjahren bewusst altershomogene Gruppen und ein hohes Maß an Beziehungskontinuität und Geborgenheit durch unseren erhöhten Personalschlüssel an. Die Gruppengröße bei den ein- bis zweijährigen liegt bei maximal acht Kindern in der Obhut von zwei ErzieherInnen. Die Räumlichkeiten, die Ausstattung und das Essen sind an ihre altersspezifischen motorischen und kognitiven Bedürfnisse angepasst. Mittags haben sie dann die Möglichkeit bei uns zu schlafen, was in der Regel alle Kinder tun. Hierzu bringen sie vertraute Dinge von zu Hause mit, die ihnen die nötige Geborgenheit geben. Diejenigen, die schon aufgewacht sind, können in einem anderen Raum spielen, bis alle anderen auch wach sind.

  • Altersmischung bei den Älteren

Im Laufe des dritten Lebensjahres wachsen die Kinder in die Gruppe der älteren Kinder hinein. In der Kiddies Daycare ist dies auch mit einem räumlichen Wechsel in die Kiddies Dayschool verbunden. Diesen Wechsel nehmen wir in Abstimmung mit den Eltern vor und bereiten ihn sorgfältig mit gemeinsamen Aktivitäten und gegenseitigen Besuchen vor. Es gibt Patenschaften von den größeren Kindern für die jüngeren Neuankömmlinge, in der Fürsorge erlernt und erlebt wird.

Durch die Altersmischung ist eine stärkere Individualisierung unserer pädagogischen Vorschularbeit möglich. Die Erfahrungen in der Arbeit mit altersgemischten Gruppen zeigen uns, dass es nicht nur für die Kleineren günstig sein kann, von der Selbständigkeit der Größeren zu profitieren, woraus diese wiederum Selbstvertrauen ziehen können,  sondern dass gerade auch die Älteren längere Phasen haben, in denen sie den Kontakt zu den Jüngeren suchen, weil sie vielleicht die Konkurrenz der Gleichaltrigen als Überforderung erleben.

Entwicklungsunterschiede sind so auch für die Kinder innerhalb der Gruppe tagtäglich erlebbar. Sie lernen diesen Unterschieden umzugehen, einander zu unterstützen und um Rat zu fragen. Dies ist eine gute Vorbereitung auf den Schulalltag.